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LGB

Technical Topic Grundwissen Schmierfette Schmierung, egal ob mit einem Schmieröl oder einem Schmierfett, baut auf dem gleichen fundamentalen Prinzip auf: der Bereitstellung eines Ölfilms zwischen zwei im Eingriff stehenden Flächen, die sich relativ zueinander bewegen, der Trennung der Oberflächen und der Verhinderung einer Berührung zwischen den beiden Flächen. Auf diese Weise wird Reibung reduziert und Verschleiß durch direkten Kontakt zwischen Oberflächen minimiert. Zur Verhinderung eines direkten Kontakts zwischen Oberflächen ist es essenziell, ein Öl mit der richtigen Viskosität zu wählen: Denn das Öl sorgt für die Schmierung! Der Ölfilm ist das A und O • Unter Grenz- oder Mischschmierbedingungen reicht der Ölfilm nicht aus, um die im Eingriff stehenden Flächen komplett zu trennen. Es kann zu einem Kontakt der Oberflächen kommen, was Reibung und infolgedessen Verschleiß verursacht. Dies wiederum kann zu vorzeitigen Anlagenausfällen führen. Um unter Bedingungen, unter denen der Ölfilm zum Trennen der Oberflächen nicht ausreicht, Verschleiß zu verhindern, werden in Schmierfetten Additive eingesetzt. Sie reduzieren die Reibung und minimieren Verschleiß. Reibung Grenzschmierung Mischschmierung (Elasto-) hydrodynamische Schmierung Stribeck-Kurve Geschwindigkeit oder Drehzahl • Unter hydrodynamischen Schmierbedingungen hängt die Dicke des Schmierfilms von der Viskosität des Öls, der Geschwindigkeit der sich relativ zueinander bewegenden Oberflächen, ihrer Oberflächenbeschaffenheit sowie der Last ab. Elastohydrodynamische Schmierung berücksichtigt auch den Viskositätsanstieg eines Öls und die elastische Verformung der Oberflächen, abhängig vom Druck im Schmierspalt. Die Prinzipien der Schmierung sind bei Ölen und Schmierfetten die gleichen. Der fundamentale Unterschied liegt jedoch in dem Verfahren, mit dem das Öl in die Kontaktzone gebracht wird. Schmieröle erfordern oft komplexe ergänzende Hilfskomponenten, um das Öl aufzubereiten und in der Kontaktzone bereitzustellen, Lecks zu verhindern und den Eintrag von Verunreinigungen zu minimieren. Schmierfette dagegen stellen das Öl über den Verdicker bereit. Dieser dient als Reservoir für den zukünftigen Einsatz von Schmieröl und dazu, das Öl am richtigen Ort zu halten. Eine hilfreiche Analogie ist, sich das Schmierfett als einen in Öl getränkten Schwamm (Verdicker) vorzustellen. Wenn keine Belastung vorliegt, hält der Schwamm das Öl, wo es bereitsteht, um zu Schmierzwecken freigegeben zu werden. Bei Belastung (z. B. bei Drehung, Bewegung, Temperatur usw.) gibt der Schwamm das Öl frei, um den erforderlichen Ölfilm bereitzustellen. Neben der Schmierung dient das Schmierfett auch zur Abdichtung, die das Eindringen von Stoffen aus der Umgebung verhindert, die zu einem vorzeitigen Versagen des Schmierfetts und der geschmierten Anlagen führen können. Vorteile synthetischer Schmierstoffe Die Wahl der richtigen Grundölviskosität für ein Schmierfett ist einer der wichtigsten Parameter bei der Auswahl eines Schmierfetts für eine Anwendung. Zur Ermittlung der richtigen Ölviskosität unter den speziellen Bedingungen der Anwendung und geplanten Nutzung stehen verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung. Viskosität ist temperaturabhängig; diese Eigenschaft wird mit dem Viskositätsindex (VI) beschrieben. Grundöle mit hohem VI zeigen eine kleinere

Köb Schmierstoffe

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